FR 23. März 2012
20.00 Uhr
Theaterstübchen
Kassel
FR 09. Nov. 2012
19:30 Uhr
Kulturring Staufenberg
Gaststätte "König von Hannover"
Landwehrhagen
(Premiere November 2011)
Der Mensch braucht Ziele im Leben: Was kann schöner sein als kerngesund und aufrechten Gangs seinem Ende entgegen zu gehen? Einfach nur zu sterben ist keine positive Herausforderung. Gesundheit bis zum letzten Atemzug ist ein Muss.
Ernährung und Bewegung, medizinischer Fortschritt und positives Denken werden dem staunenden Publikum auf der Bühne präsentiert. Totlachen bei vollem Bewusstsein ist dabei unausweichlich.
(Premiere Mai 2009)
Vom westlichen Lungenflügel zieht Tief Jürgen heran, erreicht mit mittlerer Geschwindigkeit die Leber, ergießt sich in Form von Hagel- und Steinniederschlägen in die Galle, passiert mit rasantem Tempo den Magen, um sich anschließend durch Dünn- und Dickdarm fontänenartig den Weg aus dem Organismus in die trockenen und sonnigen Außengebiete zu bahnen.
(Premiere Februar 2008)
Für dieses Programm des Organtheaters muss man kerngesund sein. Die Zuschauer wähnen sich einmal im Wartezimmer, ein andermal im OP, werden vom Tango in die Romanze entführt, vom Chanson betört, um gleich wieder in den Untiefen und Ungeheuerlichkeiten des Gesundheitssystems verloren zu gehen.
(Premiere Februar 2007)
Was die Milz für den menschlichen Körper, ist das Erste Kasseler Organtheater für die Theaterszene: Keiner weiß so recht, wozu es da ist, man kann auch ohne überleben, aber für irgendetwas muss es gut sein.
Und das Organtheater ist gut: es ist Organ, es hat Organ, es spielt Organ.
Augen und Ohren sind weit offen, die Haut fängt an zu schwitzen, Atem und Puls reagieren, wenn es um Liebe und Schmerz, Medizin und Gesundheit geht. Man staunt, wie viele Organe in einem Menschen stecken und wundert sich, was alles behandelt, entnommen und verpflanzt werden kann.
Auf Herz und Nieren geprüft: Kleinkunst, Slapstick, Kammerstück, Musik, Gesang und Tanz.
(Premiere 1999)
Jede(r) hat eins, und trotzdem ist eins nicht genug. Das Herz. Es wird erobert und gestürmt, es geht verloren, wird verschenkt, verpflanzt, erweitert und vergrößert. Es schlägt wie selbstverständlich, wie eine Uhr, nur ohne Aufziehen. Ein Organ zwischen Emotion und Medizin, eine Pumpe voller Gefühl.
Ein Herz für jeden ...